Erfolg tritt ein, wenn deine Träume größer werden, als deine Ausreden!

WELCHE TERMINE FREI SIND, SIEHST DU HIER: TERMINÜBERSICHT

Eigentlich reichen vielen Menschen kurze, knappe und knackige Aussagen.
Dann gibt es aber so Menschen wie mich, die bevor sie Zeit und Geld investieren mehr über die Person wissen möchten, mit der sie dann zusammen arbeiten und ja auch viel Zeit verbringen.

Wir machen das also so, für all diejenigen, denen die kurzen, knappen und knackigen Infos reichen, fasse ich die gleich hier oben zusammen, damit Ihr nicht lange scrollen müsst.

Für die, die es gerne etwas detaillierter mögen, werden ich detaillierter unter diesen Kurzinfos am Anfang! Dann sind hoffentlich alle so informiert, wie es passt, eben individuell.

Hilfe zur Selbsthilfe

...manchmal braucht man ein wenig mehr Hilfe!
Bei mir bekommst Du individuelle Beratung und Training auch wenn es mal kompliziert wird oder andere schon aufgegeben haben.
Bei mir bist Du mit Deinem Hund willkommen!!

Natürlich möchtest Du gerne wissen, wie eine Zusammenarbeit mit mir aussieht.

Ganz generell erstmal individuell, persönlich, wertschätzend und motivierend. Ich möchte, dass Du ein gutes Gefühl hast, wenn Du nach einem Training bei mir nach Hause gehst oder ich gehe. Das ist mir wichtig.

Vielleicht folgst Du mir ja auch schon auf Instagram und hast dort einen kleinen Einblick in meine Arbeit mit Mensch-Hund-Teams bekommen.

"Nachhaltiges, ganzheitliches und verständliches Training für Dich und Deinen Hund." das ist mein oberstes Prinzip.

Du und Dein Hund brauchen Hilfe und Du bist auf mich und meine Seite gestoßen? Jetzt überlegst Du, ob Du einen Termin bei mir buchen solltest? Gute Wahl! Mach das. Melde Dich. Du rufst mich an unter 0152-34575945 oder schreibst eine WhatsApp oder ließt Dir hier alles in Ruhe durch und kannst ggf. auch schon hier alles veranlassen, damit ein Termin zustande kommt, es sei denn, Du hast Fragen, dann melde Dich gerne.
Wir reden dann also telefonisch über die wichtigsten Infos zu Dir und Deinem Hund, Deinen Sorgen, Nöten und Wünsche.

Der Ablauf für die nächsten Wochen sieht so aus:

Der Ersttermin findet entweder bei Dir zu Hause oder online statt. Von daher ist es auch egal, wenn Du weiter weg wohnst. Und falls Du zweifelst: Online-Training biete ich schon seit 5 Jahren an und der Erfolg ist je nach Mensch-Hund-Team identisch.
Ich erkläre Dir die Ursachen für das Verhalten Deines Hundes und warum Ihr, vielleicht trotz aller Bemühung und vielleicht auch schon mit mehreren anderen Trainern, nicht da seid, wo Ihr gerne hinmöchtet aber vor allem erkläre ich Dir, was es in Zukunft besser macht und wie es endlich funktioniert.
Natürlich bekommst Du genug Praxis und Übungsmöglichkeiten, damit Du - sozusagen - Hausaufgaben hast, wenn ich wieder weg bin. Keine Sorge, alles was ich Dir zeige, läßt sich problemlos in den Alltag integrieren. Im Normalfall hast Du nicht weniger Zeit als vorher für Dich, sondern mehr.

In den nächsten 2 - 4 Wochen wirst Du nach und nach etablieren, was wir besprochen und geübt haben und beobachten, wie sich schon jetzt Euer Alltag verändert. Und zwar nur, weil wir an einigen kleinen Stellschrauben gedreht haben. Fragen zu Deinem Training darfst Du mir jederzeit per WhatsApp stellen. Davon wird es vermutlich einige geben, wenn Du ins Handeln kommst.

Zusätzlich arbeiten wir an Deinem Mindset, Deiner Geduld, Deiner Konfliktfreudigkeit und Deinen Stärken im Umgang mit dem Hund.

Wenn Du Deinem Hund die Basis fair und verständlich erklärt hast, gehen wir Step by Step weiter. Tatsächlich benötigen einige Teams dann schon keine Folgetermine mehr. Ansonsten gehen wir jetzt ganz individuell an die Themen, die Dich noch stören. Egal ob Leinenführigkeit, Pöbeln, Allein bleiben, Angst etc.

Damit Du Dir besser vorstellen kannst, warum ich so und nicht anders arbeite, habe ich ein persönliches Beispiel für Dich: Bereits als junges Mädchen hatte ich immer wieder Probleme mit Blockaden in meiner Halswirbelsäule, die zu Kopf- und Zahnschmerzen geführt haben. Ich habe einiges ausprobiert und kam irgendwann zu einem Chiropraktiker, der die Blockaden immer wieder im Hau-Ruck-Verfahren gelöst hat. Die Abstände, wo ich zu ihm musste, wurden nicht länger sondern kürzer.
Irgendwann kam ich zu einer Osteopathin. Sie löste Blockaden sanft, nahm sich zeit, arbeitete mit dem Gewebe und half dem Körper nach und nach sich selbst zu helfen. Ganz verzichten kann ich auf ihre Hilfe bis heute nicht, aber die Abstände werden nach wie vor größer. Allerdings hat das Hau-Ruck-Verfahren über mehrere Jahre so viel kaputt gemacht, dass es nie ganz gut sein wird. Neulich hatte ich also mal wieder seit drei Wochen Kopf- und Zahnschmerzen, bevor ich behandelt wurde. Schon nach der Behandlung merkte ich eine Erleichterung. Aber ganz weg waren die Schmerzen nicht und weil drei Wochen eine lange Zeit für den Körper sind, sich in die falsche Richtung zu bewegen, musste ich nochmal zum Nachbehandeln in kurzer Abfolge. Das ist jetzt eine Woche her und es tut sich nach wie vor etwas. Die Zahnschmerzen sind noch nicht ganz weg, aber auf bestem Wege.
Warum ist das für Dich wichtig? Meine Arbeit ist genauso. Du hast seit einer Weile ein Problem, welches Du beheben möchtest. Im ersten Termin können wir schon sehr viel erreichen. Je nachdem, wie lange das Problem aber besteht, müssen wir nochmal "ran". Wie oft, wird die Entwicklung von Dir und Deinem Hund zeigen. Je länger Ihr schon mit den Special Effects unterwegs seit, umso mehr Zeit darfst Du Euch geben, um wieder in die richtige Richtung zu laufen.

Wenn Du Dich für mich entscheidest, nehme ich mir immer genug Zeit für Dich und gehe den Weg mit Dir und Deinem Hund solange, wie Du mich brauchst.
Mein Ziel ist es aber Dich so sicher im Umgang und im Verständnis mit und für Deinen Hund zu bekommen, dass Du und Dein Hund Euren Weg ganz entspannt ohne mich gehen könnt.

Ich gehe davon aus, wenn Du auf meine Seite gefunden hast, zeigt Dein Hund z.B. eines von folgenden Verhaltensweisen oder Du hast das Gefühl, dass er sich auf dem Weg dahin befindet:
- Aggressionen an der Leine gegenüber Artgenossen
- Aggressionen Dir gegenüber oder gegenüber Familienmitglieder
- Probleme oder Problemvermeidung bei Mehrhundehaltung oder zukünftiger Mehrhundehaltung
- Jagdverhalten gegenüber Beutetieren, anderen Hunden oder z.b. Autos, Radfahreren etc.
- Trennungsstress/ oder -angst
- Ängstliches/ Unsicheres Verhalten in bestimmten Situationen
- Ziehen an der Leine
- sehr aufgeregtes Verhalten/ wenig Ansprechbarkeit/ wenig Orientierung an Dir
- aufdringliches Verhalten z.B. gegenüber Besuchern oder anderen Hunden
- Welpen, die gar nicht erst unerwünschtes Verhalten entwickeln sollen
- uvm.

Ich gehe ebenfalls davon aus, dass Du nicht nur Symptome bekämpfen willst, sondern die Thematik an der Wurzel packen möchtest, so dass Du nicht auf ein Thema einen Deckel drauf machst und sich dafür ein anderes aufmacht. Das ist sicherlich der größte Unterschied in meiner Arbeit im Vergleich zu einigen Kollegen.

Preise

Ersttermin

- Dauer: max. 3 Stunden (jede weitere angefangene halbe Stunde +40,-Euro)
- Anamnese & Lösungsplan (nicht schriftlich)
- praktische Umsetzung des Gehörten/ Training
- schriftliche stichpunktartige Zusammenfassung des Basistrainings (6,5 Seiten)
- wenn Du aus dem Landkreis Hildesheim kommst, kann ich zu Dir kommen (dann fällt Fahrgeld an) ** ansonsten kannst Du entweder zu mir kommen oder wir treffen uns online per Zoom, was erfahrungsgemäß gerade für den Ersttermin mit all seinen Inhalten ganz wunderbar funktioniert (beim Online-Training erhalten Sie eine Rechnung, die vorab überwiesen oder per PayPal bezahlt werden muss)

260 €
ab Juni 290,-€

Intensivtraining
(wenn Du schnelle Ergebnisse möchtest oder weiter weg wohnst)

- Erstgespräch ca. 2 Stunden bei mir oder per Zoom
- Tag 1 (Tag des Erstgesprächs): eine Trainingseinheit direkt im Anschluss an das Erstgespräch ca. 60 Min. // eine Trainingseinheit nach einer vereinbarten Pause ca. 60 Min.
- Tag 2: eine Trainingseinheit á 60 Min. vormittags, eine Trainingseinheit á 60 Min. nachmittags
- Tag 2: Abschlussgespräch um abschließend offene Fragen zu klären
- 2 weitere Zoommeetings á max. 60 Min.
- 3 Monate Nachbetreuung z.B. per WhatsApp, Threema oder Anruf
(Sie erhalten eine Rechnung, der Betrag für den Termin muss vorab überwiesen oder per PayPal bezahlt werden.)

750 €

Schriftliche Zusammenfassung (Anamnese & Trainingsplan)

- muss extra gebucht werden
- 10 Seiten (Schrift Arial 12)
- Anamnese/ Gründe für das Verhalten
- nötige Veränderungen
- Trainingsplan
- ganz individuell für Deinen Hund mit all den Infos, die Du auch im Gespräch von mir erhalten hast, inkl. Deines Themas, weshalb Du mich rufst

190 €

Kontrolltermin (persönlich oder online)

- 1. Termin nach dem Erstgespräch
- Dauer: 60 - 90Min.
- jede weitere angefangene 30 Minuten 40,-Euro
- finden in der Regel bei mir auf dem Hundeplatz statt
(der Betrag wird in bar im Anschluss an den Termin fällig)

100 €

jeder weitere Einzeltermin

- nach dem Kontrolltermin
- Dauer: 60 Min.
- jede weitere angefangene 30 Min. 40,-Euro
- finden in der Regel bei mir auf dem Hundeplatz statt
(der Betrag wird in bar im Anschluss an den Termin fällig)

80 €

Fahrgeld

- pro gefahrenen Kilometer ab 31188 Holle
- wenn Sie ein Training bei Ihnen vor Ort wünschen
(der Betrag wird in bar im Anschluss an den Termin fällig)

0,50 €

Ausfallgebühr

Anamnesegespräche und Einzelstunden können bis 7 Tage vor dem Termin kostenfrei (bei Kostenrückerstattung) abgesagt werden. Ab dann wird das Geld einbehalten bzw. fällig.



Mehr Details

Der Ersttermin

Der Ersttermin dauert ca. 3 Stunden. Diese Zeit ist im Preis inkludiert. Da diese Termine in der Regel die letzten des Tages sind, habe ich allerdings auch nicht so super viele davon frei.
Wie lange wir brauchen, richtet sich nicht nach mir, sondern nach Dir und Deinen Fragen.

Im Ersttermin stelle ich zuerst viele Fragen über Dich und Deinen Hund, um mir ein Bild davon machen zu können, wie sich die Thematik, wegen derer ich bei Euch bin, entwickelt hat und wo Ihr jetzt steht.
Im Anschluss erkläre ich Dir genau, wie es zum störenden Verhalten kam und was es aktuell begünstigt. Themen die oft wichtig sind sind z.B.

  • die Welpenzeit 
  • bei Hunden aus dem Ausland die Epigenetik
  • Einfluss der Genetik allgemein 
  • Erregungsniveau
  • wie man sich das Recht erarbeitet auch mal "Lass das" sagen zu dürfen
  • Freiheit und Freiraum 
  • Korrektur und Belohnung 

Diese Themen sind Basisthemen und ich war noch in keinem Einzeltraining, wo der Hund schon unerwünschtes Verhalten gezeigt hat, wo all diese Themen gut waren. Deshalb betreffen sie auch jeden Hundehalter und erklären in 98% aller Fälle auch schon, warum es zum Verhalten kam und was es gerade aufrecht erhält.

Für diese Basisthemen bekommst Du im Anschluss an unseren Termin die schriftliche stichpunktartige Zusammenfassung ausgehändigt.

Wenn Du möchtest, schreibe ich Dir eine umfangreiche schriftliche Anamnese mit Trainingsplan (nicht im Preis inkludiert). In diesem findest Du ganz individuelle Punkte, die wir über Dich und Deinen Hund besprochen haben. Z.B.:  

  • was für ein Typ Menschen habe ich in Dir wahrgenommen, was sind Deine Stärken, die uns im Training helfen, was sind Deine Schwächen, an denen wir arbeiten sollten/können.
  • Was für ein Charakter ist Dein Hund und was zeichnet ihn besonders aus.
  • Welchen Einfluss hat die Genetik auf Deinen eigenen Hund speziell
  • Der zeitliche Verlauf. Also in welchem zeitlichen Rahmen hat sich das unerwünschte Verhalten wie entwickelt.
  • Wie sieht es zum jetzigen Zeitpunkt aus, was ist der Ist-Stand. 
  • Was ist das Trainingsziel
  • Die Diagnose, also wie genau kam es zu dem Verhalten und was ist das für ein Verhalten. 
  • Und letztendlich wird der Trainingsplan dann schriftlich zusammengefasst. Also welche Schritte nun nacheinander oder parallel nötig sind, um das Verhalten zu verändern.

Nachdem wir alles besprochen haben was wichtig ist und nachdem all Deine Fragen beantwortet sind, werden wir praktischer. Dieses Praxis betrifft in der Regel die Komponenten des Häuslichen Programms, welches IMMER wichtig und relevant ist, denn das Innen bestimmt das Außen, also sprich, wie Du Dir fair und verbindlich Regeln und ein adäquates Energieniveau bei Deinem Hund erarbeitest, damit er Dir auch zuhören kann.
Ebenfalls zu unseren Themen gehört in der Regel dann das gemeinsame losgehen ab zu Hause und die Leinenführigkeit.
Wir müssen in 99% aller Fälle jeden Hund resetten in unterschiedlichen Bereichen. Erst von diesem resetteten Bereich aus, macht es Sinn andere Themen, insofern sie dann überhaupt noch vorhanden sind anzugehen. Andernfalls wäre es so, als würdest Du versuchen einen laufenden Motor zu reparieren. Wir müssen also Deinen Hund zum Innehalten und zuhören bringen und wir müssen Deinen Hund dazu bringen, dass er Dir glaubt und vertraut, so dass er sich von Dir anleiten läßt.
Nur von diesem Standpunkt aus, kann man nachhaltig am unerwünschten Verhalten seines Hundes arbeiten. Alles andere ist Symptombekämpfung.

Nach dem Ersttermin

Im Preis enthalten ist, dass ich Dir bis zu 3 Monate nach dem Ersttermin für Nachfragen per WhatsApp zur Verfügung stehe. (innerhalb meiner normalen Arbeitszeit)

Meine normalen Erreichbarkeit:

Montags ist mein freier Tag, hier bin ich nicht erreichbar, eine Rückmeldung erfolgt frühstens Dienstag.
Dienstags - Donnerstag bin ich zwischen 11.00 und 19.00Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeit bin ich an diesen Tagen nicht erreichbar.
Freitag und Samstag bin ich zwischen 11.00 und 15.00Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten bin ich an diesen Tagen nicht erreichbar.
Sonntags bin ich nur für Kunden erreichbar, die an diesem Tag einen Termin bei mir haben, aber nicht für andere Rückfragen.

In meinem Urlaub bin ich nicht erreichbar, die Zeiten sind für 2024 diese:

29.03. - 05.04.
22.04. - 19.05.
24.06. - 30.06.
09.09. - 10.10.
16.12. - 06.01.2025

Solltest Du eine Notfallanfrage haben in den Zeiten, wo ich nicht erreichbar bin oder unbedingt ein Telefonat wünschen, dann fällt eine Notfallgebühr von 15,-Euro an.

Kontroll- und weitere Einzeltrainings

Der Termin nach dem Erstgespräch dauert fast immer länger als eine Stunde, weil dann oft doch noch einige Dinge zu klären, zu erklären und zu besprechen sind, denn im Ersttermin gibt es viele Infos und natürlich kann nicht alles "hängen bleiben".

Auch läßt sich nicht jedes Thema mit einem Ersttermin klären und lösen. Generell kann man sagen, je früher Ihr Euch mit einem aufkommenden Problem bei mir meldet, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Ersttermin reicht.

Kontroll- und Ersttermine vergebe ich, je nach Thema meistens in einem Abstand von 4 - 6 Wochen zueinander. Sinnvolle Ausnahmen besprechen wir.

Dauer und Kosten könnt Ihr der Preistabelle oben entnehmen.

Hier trainieren wir dann ganz speziell und hundangemessen die Themen, wo es noch hakelt.

Diese Anschlusstermine finden im Normalfall bei mir in Hildesheim statt, weil wir dazu Deinen heimischen Bereich nicht mehr benötigen. Ausnahmen besprechen wir natürlich und sind möglich.

Du möchtest wieder einen entspannten Alltag mit Hund? Ich zeige Dir wie!

Wenn Du endlich wieder mit Deinem Hund zusammen Zeit genießen möchtest, entspannte Spaziergänge haben willst, in Ruhe Besucher empfangen möchtest, selbst auch mal das Haus ohne Hund verlassen möchtest, dann brauchst Du sicher NICHT...

X ...noch mehr Tipps aus dem Internet oder aus irgendwelchen Büchern, die Dich bis jetzt auch nicht weitergebracht haben... oder vielleicht genau an den Punkt, wo Du jetzt gerade stehst?

X ...noch einen weiteren Trainer, der Dir zeigt, wie Du mit Keksen das störende Verhalten umschiffst, nur um dann festzustellen, dass Deinem Hund Kekse völlig egal sind, wenn Erzfeind Nr. 1 um die Ecke kommt, die Angst durchbricht oder Ähnliches.

X ...noch mehr Symptombekämpfung ohne jemals die Ursache für das Verhalten Deines Hundes anzugehen und vor allen Dingen zu verstehend, damit es so nachhaltig wie möglich in Bahnen gelenkt werden kann.

Denn all das hat Dich bisher offensichtlich nicht weitergebracht, sonst wärst Du jetzt nicht hier.
All das hat Dich Geld gekostet, ohne Dich weiter zu bringen.

Was Du brauchst ist jemand...

O ...die das Training so aufbaut, dass nicht nur an der Oberfläche gekratzt wird, sondern das Problem an der Wurzel packt, damit die Erfolge nachhaltig sind.

O ...die Dich motiviert und so anleitet, dass Du Deine Stärken voll ausnutzen kannst und sogar ausbaust, damit Du erlebst, dass Du etwas verändern kannst und Vertrauen in Dich gewinnst, damit Dein Hund Dir glauben und vertrauen kann, dass Du Situationen souverän löst.

O ... die nicht nach Schema F arbeitet, sondern Dich ganz individuell anleitet und für Dich da ist, wenn Du Fragen hast oder nicht weiter kommst.


Erwarte von mir...

! ...dass ich Deine Stärken mit Dir zusammen ausbaue und Dir zeige, dass viele vermeintliche Schwächen nur ein Schutz sind, der hilfreich sein kann, wenn man weiß wie.

! ...dass ich Dir Strategien zeige, wie Du bislang stressige und unschöne Situationen als Herausforderungen und Chancen siehst, um Dich selbst zu entwickeln und Deinem Hund ein verlässlicher Fels in der Brandung zu sein.

! ...dass ich Dir helfe, Lösungen zu finden wo Du jetzt nur Probleme siehst.

! ...dass ich Dir die Körpersprache Deine Hundes erkläre, so dass Du sie in Zukunft selbständig souverän lesen kannst.

! ...dass ich Dir erkläre, was Dein Hund anhand Deiner Körpersprache versteht, damit Du sie ab sofort für eine bessere Kommunikation mit Deinem Hund einsetzen kannst.

! ...dass ich Dir beibringen, wie Du fair und verbindlich mit Deinem Hund kommunizierst, damit Dein Hund weiß, was Du von ihm möchtest.

! ...dass Du schon im ersten Termin nicht nur viel Wissen vermittelt bekommst, sondern Dir auch schon in der Praxis zeige, was Du tun kannst, um das Verhalten Deines Hundes nachhaltig zu verbessern.

! ...dass mein Training kleinschrittig und alltagsnah ist, so dass Du es immer und überall durchführen kannst, ohne Dir Extra-Zeit zu nehmen.

! ...dass ich Dir zeige, wie Du schon nach kurzer Umstellungszeit mehr Zeit für Dich und mehr Ruhe im Umgang mit Deinem Hund haben kannst.

Ich verstehe Dich, denn ich war vermutlich schon da, wo Du jetzt bist!


Ich bin in einem kleinen Dorf bei Nordstemmen aufgewachsen. Mein erster Hund war ein Mischling, Jossi. Damals war ich noch ein Baby und teilt mit Jossi alles, auch meine Schnuller. Leider hatte (habe) ich eine Allergie gegen Hundespeichel und so bekam ich immer wieder Herpes. Da das irgendwann gefährlich wurde, mussten meine Eltern Jossi an eine befreundete Familie geben, wo er sehr alt wurde.
Mit 5 Jahren bekam ich, von meinen Eltern einen Kurzhaardackel geschenkt, den wir ebenfalls Jossi tauften. Jossi war mein bester Freund, allerdings war ich auch die Einzige, die alles mit ihm machen konnte. Weder mein Vater griff in seine Hütte, wenn er da drin war, noch sonst wer und als er meine kleine Schwester mehrfach biss, musste er weg. Damals war ich 8 und ich verstand nicht, warum man dem Hund nicht verständlich machen konnte, dass er das nicht durfte!?
Ich ging viele Jahre mit den Hunden der benachbarten Höfe spazieren. Vor allen Dingen mit einem Deutsch Kurzhaar namens Harro und einem Kleinen Münsterländer namens Ilko. Ilko war eine ganz schöne Knallerbse und zog an der Leine wie ein Ochse. Als Kind wollte ich das einfach nicht und schaffte es irgendwie, ohne viel nachzudenken und ohne irgendwelche komplizierten Techniken, dem Hund zu erklären, dass er an lockerer Leine laufen soll. Keine Ahnung wie, aber irgendwie hat das geklappt.
Als ich 14 war, mussten wir umziehen und ich sagte, ich käme nur unter Protest mit, wenn ich einen Hund bekomme. Und so zog Benji bei uns ein. Ein Deutsch Langhaar-Irish Settermix. Ein derartig unkomplizierter, liebenswerter Hund... naja, nachdem er die Pubertät überstanden hatte. Er konnte erst nicht alleine bleiben und ribbelte während einer Alleinbleibenphase unseren gesamten Teppich im oberen Flur auf, woraufhin mein Vater ihm draußen einen Zwinger baute. Das juckte Benji aber nicht. Er kletterte auf seine Hundehütte und schaffe die restlichen 1,5m irgendwo über den Zaun und lief dann frei im Dorf rum. Wenn das nicht klappte, ließ ihn ein Nachbar raus, der genervt war von seinem Geheule. Ich glaube, insgesamt war Benji zwei Wochen in dem Zwinger, bevor er wieder ins Haus durfte und dort, wie durch ein Wunder weder etwas anstellte, noch Theater machte. Auch mussten wir Benji in seiner Pubertät mehrmals suchen, weil er auf Freiersfüßen durchs Dorf stiften ging. Aber danach wußte Benji genau, wann er sie wo, wie zu verhalten hatte. Allerdings konnte auch er wenig Tricks/ Kommandos, es sei denn, wir Kinder brachten ihm die bei. Er war aber dennoch gut erzogen ;-) Ein wichtiger Unterschied, den heute die meisten nicht mehr kennen!
Und dann kam Josie!! Josie war eine Mischlingshündin zwischen Kleinem Münsterländer und Bearded Collie. Sie war bereits ein Jahr alt, als sie zu uns kam und ihre Familie wollte sie nicht mehr, weil sie angeblich nur Mist baute. Durch Josie wurde mein Wunsch, damals war ich Mitte 20, geweckt, Hunde besser zu verstehen und so auch besser anleiten zu können. Im Jahr 2006 brachte Josie Welpen zur Welt und ich behielt zwei davon. Naya und Cassidy. Der Vater der beiden war ein Mischling zwischen Hovawart und Deutschem Schäferhund. Cassidy hatte alle Ruhe und Souveränität mitbekommen, die möglich ist und Naya das genaue Gegenteil.
Naya wollte einfach nicht lernen, an lockerer Leine zu gehen. Wenn ich nur ihre Schwester trainierte oder sie insgesamt warten musste, dann regte sie sich furchbar auf und machte ihrem Frust lauthals Luft. Sie begann andere Hunde anzupöbeln (das einzige Mal, dass sie ihre Schwester mit aktivierte), war dann nicht abrufbar, sprang Besuch bis zum Hals an und konnte sich einfach auf nichts lange konzentrieren.
Ich war frustriert!!! Sie war frustriert! Aber, dieser Hund musste "funktionieren", waren sie und ihre Schwester doch meine "Aushängeschilder" für die Hundeschule, die ich gerade eröffnete.
Zwei Jahre lang, hat es gedauert, bis ich Naya verstand. Ausschlag gab ein Kollege bei einem Seminar. Dem ich erzählte, was Naya für ein Knallgestirn sei. Während ich das erzählte lagen Naya, Cassidy, die Hündin einer Freundin, die ich im Urlaub in Pflege hatte und ein weiterer Pflegehund, ein Langhaardackel, gemeinsam auf eine großen Decke hinter mir, in einer riesigen Lagerhalle, mit 30 Personen und 40 kläffenden Hunden, drum herum. Ich erklärte also, was Naya für ein durchgeknallter Hund war. Der Kollege sah mich an, sah auf die Decke, wo meine Hunde lagen und meinte: "Warum ist sie nicht dabei?" ich erklärte: "Ist sie, es ist die Dunkelbraune." Er sah mich lange an und meinte dann: "Die Hündin, die heute bereits den 2. Tag mit drei anderen Hunden auf der Decke hinter dir liegt, ohne das auch nur einmal in Frage zu stellen, ohne zu bellen, ohne Theater zu machen? Die Hündin, die mit dir hier Dummy gespielt hat für zig andere tobende, verrückte Hunde?" Ich bejahte das etwas irritiert. Und er meinte: "Wenn du wirklich von dieser Hündin sprichst, die so durchgeknallt ist, dann solltest du dir überlegen, was genau du sonst anders machst als jetzt. Dann hast du deine Lösung."
Man war ich sauer! Wie sollte mir das denn helfen? Das ist nun weit über 10 Jahre her und damals wurde ich das erste Mal ganz bewußt mit Mindset, Ausstrahlung, Kopfkino, eigener Souveränität und so vielen Dingen mehr konfrontiert... BEIM MENSCHEN!! So richtig hatte ich mir darüber vorher nie Gedanken gemacht, das war einfach auch noch nicht so richtig in der Hundetrainingswelt angekommen.
Aber dann!!!
Ich begann mich mit der menschlichen Psyche noch intensiver zu beschäftigen. Viele Bücher darüber fanden ihren Weg zu mir. Meine eigenen Erfahrungen aus dem Kampfsport, meiner Zusatzausbildung als Kommunikationspsychologin und so modernen Sachen wie "Mindset" (damals war das noch mehr als modern und hatte noch nicht mal einen Namen), gewannen Einzug in meine Trainings.
Naya habe ich es zu verdanken, dass ich verstand, wie wichtig der Mensch zum Hund in vielen Bereichen ist. Nicht, dass der Mensch an allem Schuld ist - überhaupt nicht! Aber er ist Teil eines Systems in das man so leicht reinschliddert und wo man nur so schwer wieder raus kommt.
Und dann lernte ich meine Lebensgefährtin Nicole und ihre beiden Hunde Mona und Benny kennen. Und Benny, ein Harzer Fuchs, war mein nächster bester Lehrer für alles, den man sich so vorstellen konnte. Er zog an der Leine wie ein Berserker, war überhaupt nicht orientiert an Menschen, er jagte Wild, Roller, Jogger, Züge, Traktoren und alles, was nicht bei drei auf dem Baum war, wollte man ihn bürsten, musste man ihn mit Maulkorb sichern, weil er gerne mal seine Zähne in einem vergrub, wenn es ziepte; er klaute wie ein Rabe, sogar mal einen heißen Braten aus der Pfanne, pöbelte alles an, was uns so begegnete und wenn sich jemand nicht an SEINE Regeln hielt, machte er auch da Löcher.
Innerhalb von 8 Wochen wurde aus der taffen Hundetrainerin "Jenni" eine verunsicherte Hundehalterin, die irgendwie versuchte, den Alltag mit diesem Hund zu überstehen. Ich verlor mich selbst! Ich fühlte mich hilflos, ich hatte keine Selbstwirksamkeit mehr.. keine normale Erziehungsmaßnahme, kein Training wollte greifen. Benny verstand alles; allerdings verstand er sich auch gut darauf, selbst zu entscheiden, ob er sich dran hält oder nicht. Benny hat mich an meine Grenzen und weit darüber hinaus gebracht. Benny und Naya waren die Hunde, die mich bis heute nicht vergessen lassen, wie verzweifelt, frustriert, wütend, hilflos und selbstunwirksam man sich fühlen kann, wenn man glaubt alles zu tun und dennoch nichts funktioniert.
Wie ging die Geschichte mit Benny aus? Kein Hund brauchte so sehr einen SOZIALEN PARTNER wie Benny. Benny wollte Gespräche führen, ernsthafte, ruhige Gespräche. Benny wollte sehen, dass da jemand ist, der auch im Konflikt ein Fels in der Brandung ist und auf wichtige Punkte besteht, ohne dabei die Fassung zu verlieren. Benny wollte jemanden, der für die Gruppe da ist und dem das Außen egal ist. Je unwichtiger es wurde, was andere dachten, wenn ich mit dem tobenden und geifernden Harzer Fuchs am Rand stand und ihm erklärte, dass man sich so nicht verhält, umso schneller konnte Benny sich beruhigen. Durch Benny lernte ich WIRKLICHE Ruhe und Souveränität im Konflikt auszustrahlen und das fiel mit wirklich nicht leicht, war ich doch jemand, der ebenso leicht aus der Hose hüpfen konnte.
Ja, ehrlicherweise lernte ich in keinem Seminar, in keiner Ausbildung, nirgends so viel über mich, wie durch meine Hunde.
Ich begriff aber auch, dass sowas nicht im Hau-Ruck-Verfahren geht.

Entwicklung gibt es immer nur außerhalb der Wohlfühlzone & benötigt Zeit

Wir sprechen hier zwar immer von Training aber eigentlich geht es darum, den Alltag zu verändern und die Veränderung beizubehalten.
Wenn ich abnehmen möchte und 10kg verloren habe und danach wieder so esse wie vorher, werde ich wieder zunehmen. Wenn ich mit meinem Hund Themen "bespreche" und dann doch, wenn alles gut läuft, wieder so mache wie vorher, bekomme ich auch das gleiche Verhalten wie zuvor.
Es geht also darum, die Einstellung dem Hund gegenüber anzupassen und daraufhin den Umgang mit ihm dauerhaft zu verändern.

Das ist ein Prozess. Denn Du musst nicht nur mit Deinem Hund arbeiten und an Deiner Beziehung zu ihm, sondern in der Regel auch an Dir selbst.
Und seien wir ehrlich, die meisten Menschen leben in Hektik. Selten nehmen wir uns Zeit, mal richtig hinzugucken, setzen wir eine Korrektur ist sie schnell und zackig, ob das Gegenüber sie verstanden hat, kriegen wir schon gar nicht mehr mit. Gelobt wird so, wie wir es richtig finden und ob auch zwischen Tür und Angel. Aber ein Lob muss zu dem passen, der gelobt werden soll, nicht zu dem, der lobt.
Nachhaltige Veränderungen sind so nicht möglich.

Wenn Du dachtest, dass es im Training mit mir nur um Deinen Hund geht, dann muss ich Dich "enttäuschen". In meinem Training geht es zu einem sehr großen Anteil um Dich UND Deinen Hund. Hunde sind hoch soziale Lebewesen, genau wie ihre Vorfahren, die Wölfe, die es untereinander war. Im Laufe der Domestikation wurde der Mensch die wichtigste Bezugsperson der Hunde und das gilt rasseübergreifend. Dieser Verantwortung müssen wir uns wieder bewußt werden. Denn sozial leben heißt soziale Kommunikation, diese umfasst alle Facetten, die Positiven aber auch das vermitteln von Grenzen. Die Grenzen des Handlungsfreiraum des Hundes hören spätestens da auf, wo sie das Wohlbefinden der Menschen stören... allerdings sind Menschen sehr leidensfähig und Hunde durchaus statusbewußt und nicht immer verläuft eine Beziehung dann harmonisch.
Dann geht es darum, wieder Stärke und Sicherheit auszustrahlen, sich so zu verhalten, dass der Hund einem das glaubt, was man tut und von ihm möchte oder auch nicht und zwar auch dann, wenn der Hund selbst sehr durchsetzungsstark ist.

Wir müssen uns eines bewußt machen: Die wenigsten unserer Hunde sind auf ein Leben, wie sie es jetzt führen jemals gezüchtet worden. Der Hofhund sollte misstrauisch Fremden gegenüber sein und sogar vertreiben, genau wie einige Hütehunde und Herdenschutzhunde, der Jagdhund sollte jagen, wenn auch meistens kontrolliert und ggf. die Beute vor Räubern beschützen, der Begleithund sollte sich sehr eng an eine Person binden usw.
Heute sollen alle diese Hunde liebe, nette, treue, ruhige, angepasste, freundliche Alltagsbegleiter sein. Weil wir uns das jetzt seit ca. 20 Jahren so überlegt haben. Das gibt die Genetik aber nunmal oft nicht her. Und wenn wir dies dann nicht erkennen und die Genetik dann nicht in Bahnen lenken, dann ist so ein Hund schnell mal überfordert mit sich und der Welt.

Es mag einige Hunde geben, die man nur über positive Verstärkung in eine Soziale Gruppe einführen kann. Aber viele Hunde fragen sehr früh nach dem Status, danach, was sie dürfen und was sie nicht dürfen und dann funktioniert das übliche Hundeschultraining nicht mehr. Denn mit sitz, platz, bleib hat das nichts zu tun.

Und dann? Dann haben meine Kunden schon so einiges von Nachbarn, anderen Trainern & Familie zu hören bekommen. "Abgeben sollte man diesen Problemhund!" oder "Wer so ein Mensch ist wie du, der darf sich so einen Hund gar nicht holen.", "Spritz den mit einer Wasserflasche nass, wenn der sich so verhält, dann läßt der das.", "Gib dem für jedes richtige Verhalten einen Keks, dann zeigt der bald nur noch das." Und so weiter und sofort. Und zack fühlt man sich schnell, als hätte man einen "Problemhund" und das vielleicht nur, weil er normales, rassetypisches Verhalten zeigt und sich eben nicht über jeden Artgenossen freut, eben doch die Vögel übers Feld jagt und eben nicht nett ist, wenn Besucher kommen.

Und so kollidiert unsere Idee von dem Hund, den wir uns gewünscht haben mit der Realität und dem Hund dem wir plötzlich haben.

Damit man den Alltag so harmonisch wie möglich miteinander verbringen kann, muss eine gute Basis her. Diese ist Grundvoraussetzung, um andere Bausteine zu etablieren. Klarheit, Sicherheit, Vertrauen, Ruhe und Verständnis machen eine gute Beziehung zum Hund möglich. Kommandos braucht Ihr Hund dafür eigentlich nicht, was nicht bedeutet, dass sie falsch sind. Wir  sollten uns in unserer Kommunikation mehr auf unsere Hunde einstellen und unsere Körpersprache bewußt einsetzen, denn hier müssen wir dem Hund nichts antrainieren, darin ist er Spezialist und versteht uns auch ohne Worte.
Bei mir steht also der natürliche Umgang mit dem Hund im Vordergrund, wie zum Beispiele das faire und verständliche Kommunizieren von Grenzen.

Ich stehe Euch als Dolmetscherin für die Sprache Eurer Hunde und Trainerin, für Eure eigene Kommunikation sehr gerne zur Verfügung.

Aus einem Corsa macht man keinen Ferrari...

Der Hovawart soll aufpassen! Aber bitte nur, wenn wir nicht zu Hause sind.
Der Border Collie soll sportlich und spritzig das Bällchen fangen! Aber bitte nicht die Kinder in die Waden beißen.
Der Jack Russell Terrier darf ordentlich Energie haben! Aber hören muss er immer.
Den Dackel holt man sich, weil man Hund mit einem eigenen Kopf mag! Aber doch bitte nicht, wenn er dem Kaninchen hinterher steigen will.
Und der Malteser soll natürlich nur Augen für seine Besitzer haben! Doch selbstverständlich muss er 10 Stunden allein bleiben können, wenn die arbeiten.
Wir Menschen haben Hunde 1000e von Jahren für bestimmte Arbeiten gezüchtet, darauf selektiert, also immer wieder Hunde miteinander verpaart, die genau die Eigenschaften hatten, die wir brauchten, damit sie uns im Alltag unterstützten.
Bei beim Hüten der Schafe, beim Begleiten von Kutschen, beim Stellen von Löwen, beim Hetzen von Gazellen, dabei raubzeugscharfes Wild aus engen Erdgängen zu sprengen, dabei Haus und Hof vor Fremden zu beschützen, sich besonders eng an uns zu binden, Herden auf ihren Wanderungen zu begleiten und niemand, weder Tier noch Mensch, der Unbekannt war auch nur in die Nähe zu lassen, die Ställe und den Hof frei von Ratten und anderem Ungeziefer zu halten oder auch sich gegenseitig, Bären, Bullen etc. in der Arena zu bekämpfen und vieles mehr.
All das haben wir in 1000en von Jahren in ihrer Genetik hinterlegt.

Der Hund war immer wichtig! Er war ein Begleiter, Beschützer, Bewacher, Treiber, Jäger, Gefährte... und so vieles mehr... aber er war nie ein Kindersatz, ein Partnerersatz, ein Lebensgefährte. Diese wichtigen Positionen kann und will kein Hund bekleiden. Sind sie doch mit so viel Verantwortung verbunden; mentaler, psychischer, emotionaler.

Und doch sollen sie seit einigen Jahren genau das und nur das sein. Ohne bitte ihr genetisches Potential auszupacken aber auch ohne, dass wir ihnen helfen, dass Selbiges eingepackt bleibt.

Wenn ich mir einen Opel Corsa kaufe, dann weiß ich, dass ich mit dem nicht mit 300 Sachen über die Autobahn fliegen kann. Anders, als wenn ich mir einen Ferrari kaufe. Und dass der Ferrari in der Stadt lieber nicht ausgefahren wird, weiß ich auch.
Erstaunlich finde ich, dass es bei Hunden nicht aus so klar ist. Man wundert sich, wenn der Weimaraner jagt, der Kaukase irgendwann Besucher tackert, der Bichon nicht einfach so ohne Training stundenlang alleine bleiben kann und der Dt. Schäferhund andere Hunde angeht.

Was soll Dir dieser Text sagen?

Wenn Du Dir einen Hund anschaffen möchtest, dann schaue sehr genau auf seine geschichtliche Verwendung und frage Dich, was das evtl. für Verhaltensweisen mit sich bringt und ob Du mit diesen leben könntest?
Wenn die Antwort NEIN lautet, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Entscheide Dich für eine andere Rasse, die besser zu Dir passt. Denn sein wir mal ehrlich; gehst Du ins Tierheim, wird dort kein Hund sitzen, weil die Besitzer ihn plötzlich hässlich finden, das Aussehen also nicht so ist, wie mal geplant. Die meisten sitzen dort, weil das Verhalten nicht mehr passt.
2. Melde Dich mit Deinem Welpen bei mir. Ich erkläre Dir a. was auftreten könnte und welches genetische Potential Dein Hund mitbringt und b. wie Du dafür sorgen kannst, dass es eben nicht auftritt oder managebar ist. Denn abtrainieren, kann man es nicht!
Und das Nächste, was Dir dieser Text sagen soll ist, dass ich aus einem Opel Corsa keinen Ferrari machen kann und aus einem Cane Corso keinen Golden Retriever!